Stammtisch „Gott und die Welt“ auf Bildungsreise

Die letzte Bildungsreise des Stammtisches „Gott und die Welt“ liegt fast ein Jahr zurück. Daher sind Anfang Februar 20 interessierte Drenker aufgebrochen, um ihren Wissensdurst zu stillen. Ziel der Reise war der Fleischproduzent Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Dort wurde uns gezeigt, wie heute die Fleischproduktion stattfindet. Nach beeindruckenden Zahlen und Bildern wurden alle unserer Fragen beantwortet. Anschließend gab es noch einen Snack im werkseigenen Restaurant.

Aus Hygienegründen werden Einmalanzüge und Haarnetze getragen.

Anschließend brach die Gruppe unter der Leitung von Gerhard Kieneke auf in Richtung Paderborn. Dort stand die Besichtigung des hiesigen Lokalradios „Radio Hochstift“ auf dem Programm. Hier wurde uns erklärt, wie Radio gemacht wird. Anschließend schauten wir uns die Redaktion, den Schnittraum, die Technik sowie das Studio an.

Um diese vielen Informationen aufzuarbeiten, ging es anschließend ins Deutsche Haus, dort wurden in geselliger Runde die Impressionen des Tages verarbeitet.

Arbeitseinsatz auf dem Anger

Am letzen Novembersamstag trafen sich bei frischem aber trockenem Wetter wieder einige fleißige Bürger, um unter der Leitung von Ralph Hennemann die Bäume auf der Gemeindeweide zu pflegen.

Für diesen Termin war vorgesehen, Neupflanzungen vorzunehmen, sowie beschädigte Einfriedungen zu erneuern. Damit wird ein wichtiger Grundstein zum Erhalt der Streuobstwiese gelegt.

Jeder Drenker und jede Drenkerin können sich gern bei Ralph melden, um bei den nächsten Aktionen zu unterstützen. Die Termine werden idR auch im Dorfblatt veröffentlicht.

Dorfwerkstatt erschafft blühende Landschaften

Der Rückgang der Insekten, insbesondere der Wildbienen, ist in aller Munde. Dabei bilden Insekten einen wichtigen Grundbaustein im Ökosystem. Für die Befruchtung der Obst- und Kulturpflanzen, sowie als Nahrungsquelle für die heimische Vogelwelt. Ein Grund für den Rückgang wird darin gesehen, dass die Insekten selbst zu wenige Nahrungsquellen, z.B. Blüten finden.

Die Wiese wird gepflügt
Aussaat

Um dem entgegen zu wirken, und um das Dorfbild zu verschönern, plant die Dorfwerkstatt eine Wildblumenwiese auf den unbebauten Grundstücken am Hellenbusch anzulegen. Eine passende Samenmischung konnte durch Ralph Hennemann vom Gartenbau Stawinski über den Nabu besorgt werden. So wurden bereits die ersten Vorbereitungen zur Saat getroffen. Zunächst wurde die bestehende Wiese gemäht und gepflügt. Am nächsten Tag wurde die Saat ausgebracht und leicht eingearbeitet.

So bleibt zu hoffen, dass sich zum anstehenden Schützenfest, die ersten bunten Blumen zeigen.

gelebte Ostertraditionen

Auch in diesem Jahr werden die Ostertraditionen gelebt.

Wie in jedem Jahr „fliegen die Glocken in der Zeit von Gründonnerstagabend bis Ostersonntag nach Rom“ und schweigen in dieser Zeit. In unserem Ort werden die Glocken durch das traditionelle Raddern ersetzt.

So trafen sich die Kinder am Karfreitag Morgen bereits um 6:45h und zogen mit ihren Raddern durchs Dorf.

Für Ostersonntag bereitete der Sportverein das Osterfeuer vor. Obwohl es für diese Jahreszeit eine lang anhaltende Trockenheit gibt, konnte das Feuer entzündet werden. Und so wurde bei milden Temperaturen bis spät in die Nacht gefeiert.

Jahresabschluss Schießen

Am Tag nach Weihnachten fand das traditionelle Jahresabschluss Schießen des Heimatschützenverein statt. Bereits um 18:00 Uhr trafen sich die Jugendlichen um den Besten Schützen des Jahres zu ermitteln. Ferdinand Mönnekes konnte sich nach einem spannenden Schießen den ersten Platz sichern. Auf die Plätze Zwei und Drei schaffte es Dominik Tebbe und Robin Jüneman.

Anschließend haben sie bei leckerer Pizza das Jahr Revue passieren lassen.

Auch die Senioren lieferten sich einen spannenden Wettkampf um die ersten drei Plätze. Nachdem jeder Schütze seine Scheibe geschossen hatte, kam es zu einem spannenden Stechen zwischen Burkhart Knipping, Bernd Arndt und Mirko Schoppmeier, welcher als Sieger aus dem Stechen hervorging und somit den dritten Platz belegt. Zweiter auf dem Siegertreppchen wurde Phillip Kieneke mit 48 Ring. Den ersten Platz sicherte sich souverän Johanna Kieneke mit 49 Ring. Nachdem Schießsportleiter Matthias Mikus die Preise überreicht hatte, wurde noch lange mit frisch gezapften Bier und leckeren Schnitzeln gefeiert.

 

Vereinsfahrt zur Zeche Zollverein

Die diesjährige Vereinsfahrt führt die Drenker zur „Zeche Zollverein“ nach Essen.
Nach einer spannenden Busfahrt, vorwärts und rückwärts, erreichten die Wissbegierigen kurz vor Mittag den Busparkplatz des Weltkulturerbe. Hier wartete die Organisatorin Britta Knipping ein opulentes Buffet auf, bei dem es an nichts fehlen sollte. Nach der reichhaltigen Stärkung ging es zum Besucherzentrum. Hier warteten zwei ehemalige Bergleute, um in einer zweistündigen Führung zu erklären, wie die Steinkohle abgebaut und aufbereitet wurde.

Anschließend brachte der Bus die Reisegruppe zur Brauerei Rheder, wo sie bei einem reichhaltigen Schnitzelbuffet und frisch gezapften Bier den Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen.

Vielen Dank an Johanna Kieneke für die Fotos.